Das Bild zeigt eine Ärztin, die einem Patienten ein Röntgenbild erklärt.

Station 26

Die Schwerpunktstation der Klinik ist die Station 26 der Charité – Universitätsmedizin Berlin und betreut

  • Kinder und Jugendliche mit akuten oder chronischen Nierenerkrankungen, Erkrankungen des Magendarmtrakts und der Leber sowie
  • interdisziplinär Patientinnen und Patienten vor und nach urologischen Eingriffen.

Zusätzlich werden auf der Station Kinder zur Infusionstherapie aus den unterschiedlichen Fachrichtungen tagesklinisch versorgt.

Sie befinden sich hier:

Der erste Tag auf der Station

Soll ein Kind geplant stationär aufgenommen werden, teilt das Pflegepersonal den Eltern beziehungsweise Angehörigen das Datum und die Uhrzeit für die Aufnahme mit. Mitzubringen sind die Gesundheitskarte und die Erklärung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Die Anmeldung am Aufnahmetag erfolgt beim Medizinischen Dokumentationsassistenten. Damit ist das Kind stationär aufgenommen. Auf dem Tagesprogramm stehen die Zuweisung des Zimmers, das erste Arztgespräch mit Anamnese, die erste körperliche Untersuchung und eine Blutabnahme.

Falls vor der Mittagruhe noch Zeit ist, kann das Kind das Spielzimmer oder den Tischkicker entdecken.

Nach der Mittagsruhe beginnen weiterführende Untersuchungen wie Sonographie und Szintigraphie oder Vorstellungen bei Ärzten anderer Fachrichtungen.

Als Nächstes kann das Kind wieder spielen, bei gutem Wetter auch draußen auf dem Spielplatz. Nach dem Abendessen heißt es fernsehen oder lesen und dann: "Gute Nacht."   

Das Konzept der Station

Auf der Station 26 werden Kinder jeden Alters (Säuglinge, Kleinkinder, Schulkinder sowie Jugendliche) mit nephrologischen und urologischen Problemen behandelt.

Die Versorgung erfolgt durch Kinderkrankenschwestern, die ärztliche Betreuung durch Kindernephrologinnen und Kindernephrologen sowie eine Kinderurologin.

Das Klinikkonzept ermöglichst eine konservativ nephrologische Therapie, eine operativ urologische Therapie und eine Kombination beider Therapien.

Dies bedeutet für die Familien der erkrankten Kinder, dass ärztliche und pflegerische Leistungen in einem erfahrenen Team sinnvoll zusammengeführt werden. Außerdem stehen im Fall einer langdauernden Erkrankung begleitende Maßnahmen für die betroffenen Familien zur Verfügung, zum Beispiel psychosoziale Betreuung, Diätberatung sowie Hilfen für Schule und Ausbildung.

Die Station 26 verfügt nur über eine begrenzte Anzahl von Einbettzimmern, sodass die Unterbringung zumeist in Zweibettzimmern erfolgt. Bei unseren jüngeren Patientinnen und Patienten kann ein Elternteil als Begleitperson mit aufgenommen werden.

Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind ein Kuscheltier und Spielsachen mitbringt.